Ausflug ins Luft- und Raumfahrtzentrum oder: Rostet der Mars?

Der Projekttag der 6. Klasse führte uns am 21. März nach Neustrelitz ins Luft- und Raumfahrtzentrum.

Nach der Zugfahrt und einem fünfminütigen Fußweg wurden wir dort freundlich begrüßt. Wir legten unsere Rucksäcke ab und hörten einen Vortrag. Ein Mann erzählte uns viel über das Luft- und Raumfahrtzentrum. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und schon ging es an verschiedenen Stationen los.

 

Unsere erste Station hieß „Der Mars in 3 D“. Hier erfuhren wir viele interessante Dinge über den Mars, z. B. dass er so rot ist, weil der Sand dort hauptsächlich aus Rost besteht. An der Wand des Raumes, in dem die Station stattgefunden hatte, hingen 3-D-Bilder vom Mars. Um sie auch richtig betrachten zu können, bastelten wir uns 3-D-Brillen. An der Mars-Station machten wir auch Bilder von uns, die wir anschließend in 3 D bearbeitet haben. Das war was ganz Neues für uns und machte großen Spaß.

 

Unsere zweite Station hieß: „Roboterarm“. Es war für mich die coolste Station. Als erstes erfuhren wir, wozu Roboter gebraucht werden, z. B. für Forschungen auf anderen Planeten, die für den Menschen zu gefährlich wären. Dann bekamen wir an einem PC einen Roboterarm. Am Computer war der gleiche Roboter abgebildet, der vor uns stand. Nun konnten wir mit der PC-Maus über das Abbild auf dem Bildschirm gehen und mit dem Rädchen der Maus drehen. Schon bewegten sich die einzelnen Gelenke. Wir durften ein bisschen üben, mit dem Arm umzugehen. Dann bekamen wir kleine Filmdosen. Unsere Aufgabe bestand darin, das wir mittels des PC´s den Roboter vor uns steuern. Dieser sollte die kleinen Dosen von einem Fleck zum anderen tragen und aufeinanderstapeln. Das war ganz schön schwierig. Trotzdem haben viele geschafft, einen Turm mit 6 Dosen zu bauen.

Die nächste Station hieß: „Zu Besuch bei der ISS“. Zuerst sprachen wir über die Größe der ISS und was die Abkürzung überhaupt bedeutet. Wusstet ihr, dass ISS „International Space Station“ heißt? Das Highlight dieser Station war, dass wir durch eine VR-Brille (=virtuelle Realität) gucken durften und so quasi durch die ISS schweben konnten. Das war echt toll, aber man verlor schnell das Gleichgewicht und einem wurde dann übel. Trotzdem war es sehr interessant, da man sich die ISS nun auch „in Echt“ vorstellen konnte. Zusätzlich bastelten wir noch einen kleinen Astronauten.

 

Die vierte und letzte Station hieß „TED“. Was ist dieses TED fragt ihr euch bestimmt?! TED ist ein Satellit, der rund um die Erde fliegt. Er hilft den Meteorologen das Wetter hervorzusagen. Wir konnten sogar live sehen, wo er sich gerade befindet. Bei uns befand er sich gerade über Indien, aber auch nicht lange, denn TED ist sehr schnell. Damit ihr eine Vorstellung bekommt folgender Vergleich: Wir brauchen von Rosenow bis Neustrelitz ca. 1 Stunde, der Satellit würde für diese Strecke gerade einmal 4 Sekunden benötigen! Irre, oder!? Zum Schluss bauten wir noch einen kleinen TED aus Pappe als Erinnerung.

 

Natürlich bedankten wir uns zum Abschluss herzlich für den spannenden Tag bei der DLR Neustrelitz. Wir alle werden den Tag in guter Erinnerung behalten.

 

Das war ein Gastbeitrag von Ella

im Auftrag der Klasse 6.

Das Foto ist von web.de und heißt images1DTM5Y34

Weltraumausflug auf die ISS. Hier simuliert mit der VR-Brille

Der Artikel Ausflug ins Luft- und Raumfahrtzentrum oder: Rostet der Mars? wurde am 10. April 2019 veröffentlicht.

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